Als ich mir eben wieder eine Ladung Gerolsteiner Wasser reingekippt habe, ist mein Blick auf die Banderole gefallen. Unter dem Titel “Gerolsteiner. Sommer mit Stern” gibt es wieder eine neue Sommeraktion. Wie so oft müssen hier in einem bestimmten Zeitraum die Kassenbons gesammelt werden. Bei acht gekauften Kästen kann man an der Aktion teilnehmen und erhält 1 von 30.000 Badetüchern…
Aktionen dieser Art machen ja viele Firmen und doch frage ich mich ein wenig, ob da wirklich soviele mitmachen, beziehungsweise wie viele Kunden das als Kaufargument sehen. Ich hatte nie das Interesse irgendwelche Kassenbons zu sammeln und dann an eine Firma zu schicken.
Also, outet euch: Wer hat bei sowas schon mitgemacht und wenn ja wo? Oder ist das auch nichts für euch?
Dieser Blog handelt von materiellen und immateriellen Dingen zum staunen, genießen, erleben, schmecken und hören. Natürlich alles mit einer subjektiven Meinung und ohne Gewähr auf Vollständigkeit.
Paula
14. Mai 2009 um 09:33 Uhr
So Aktionen richten sich meiner Meinung nach auch eher an Pfennigfuchser namens Hausmütterchen. Ich kenne da ein paar Kandidaten die sowas machen. Teilweise auch aus Zeitvertreib denke ich. Das ist denke ich genau die Zielgruppe die in ihrer Freizeit Kreuzworträtsel löst und die Lösungen dann auch wirklich einschickt…
Albert
4. Juni 2009 um 14:14 Uhr
Nunja ich denke eher, diese Aktionen appellieren an eine bestimmte soziale Schicht, diese sei es nun aus reiner Gier, meinetwegen nennt es auch “die Spargier” (”Herbert es gibt da wat umsonst, da müssen wir jetzt aber mehr Wasser trinken”, auf alle Fälle nicht ungesund), oder gerade in diesen Schichten nicht selten, liegt es meist ganz einfach an einem zu geringen cerebralem Hubraum, um ein langfristieges Denken zu ermöglichen.Geschenkt bekommt man nichts, doch wenn etwas “umsonst” ist, kommen auch die ratten essen. Selbige Schicht springt auch auf die Abwrackprämie an, ohne sich darüber bewusst zu sein, das 2500 Euro nicht dem Wert eines neuen Vehikels entsprechen und der Restbetrag über die Jahre hinweg auch irgendwie abgezahlt werden muss, dies aber bei den meisten, sicherlich gibt es wenige Ausnahmen, nicht möglich ist und damit auch das neue Auto wieder eine Reise zum, dann sicherlich nicht mehr ganz so zahlreich vertretenem Verbrauchtwagenhändler antreten darf. Die Finanziellen defizite leider aber keinen Weg antreten, diese verbleiben ohne zutun aussenstehender beim Herbert.
Nicht zuletzt bestimmt dieses kurzfristige Denken das leben zuvieler, die sich über langfristige Konsequenzen nicht im klaren sind.